Ätherische Öle und Kräuter von Kopf bis Fuß

Das ätherische Öle einen positiven Nutzen für die Emotionen haben ist vielen Bekannt und es wird auch immer bekannter, dass ätherische Öle deinen Körper wunderbar unterstützen können. Ich erwähne immer mal wieder auf meinem kostenlosen Blog, in den einzelnen Blogbeiträgen, Hinweise zur Aromapflege, zu ätherischen Ölen, Kräutern und ihren Anwendungsmöglichkeiten. Unser Körper ist ein Wunderwerk, jedes Organsystem ist wichtig, hat seine Aufgabe und wiederum abhängig oder wichtig für ein anderes Organ bzw. Organsystem. Alles in unserem Körper funktioniert mehr oder weniger automatisch, doch manchmal kann es auch sein, dass ein Bereich nicht so funktioniert, wie wir das gewohnt sind und dann kann eine sanfte Unterstützung wertvoll sein. Genau deswegen habe ich mich entschieden, in diesem Beitrag zusammenzufassen welche ätherischen Öle und Kräuter diese Systeme unterstützen können.

Kopf/Gehirn:

Unser Kopf ist unsere Schaltzentrale. Unser Gehirn ist ein hoch komplexes Organ. Wir finden hier das Großhirn, das Zwischenhirn, den Hirnstamm, Hirnnerven, das Kleinhirn, dort finden wir auch Teile des Rückenmarks. Das Rückenmark verbindet nämlich unser Gehirn mit der Peripherie, damit das Gehirn als Schaltzentrale auch die Kommandos weitergeben kann. Jeder einzelne Bereich gliedert sich in weitere, so finden wir dort auch das limbische System, welches eine funktionelle Einheit ist. Zum limbischen System gehören dann wiederrum der Mandelkern, der Hippocampus und Teile des Hypothalamus… ok, ok… ich höre ja schon auf dich zu langweilen 😉 Ach Anatomie, ich liebe es zu sehen, wie grandios Gott unseren Körper gemacht hat und wie wunderbar er funktioniert. Wenn das mal nicht so ist und du dir Unterstützung für dein Hirn wünscht, dann könnten dich folgende ätherischen Öle und Kräuter begleiten:

Unterstützung der Konzentration: Zitrone, Grapefruit, Orange, Limette, Bergamottminze, Atlaszeder, Kardamom, Rosmarin Ct. verbenon, Koriander, Neroli, Zypresse, Vetiver, Benzoe und bei Schulkindern auch Pfefferminze.

Unterstützung wenn der Kopf brummt: Zitrone, Mandarine, Bergamottminze, Majoran, Pfefferminze (Altersempfehlung beachten), Lavendel, Rose, Ho-Blätter und Rosmarin. Außerdem eignet sich auch das Pfefferminzhydrolat.

Das Gehirn braucht regelmäßige Pausen, genug Schlaf, genug Nährstoffe, Fette und vor allem auch ausreichend Flüssigkeit.

Haare:

Unsere Haare zählen zu den Hautanhangsgebilden. Und sind bei weitem nicht nur für die Optik zuständig. Unsere Haare auf unserem Kopf schützen unseren Schädel vor zu starker Sonneneinstrahlung. Unsere Wimpern und Augenbrauen schützen unsere Augen vor dem Eindringen von Fremdkörpern und auch Nasenhaare haben ihren Sinn 😊 Bleiben wir aber mal bei den Kopfhaaren. Ein Erwachsener verliert pro Tag bis zu 100 Haaren am Tag und wenn unsere Haare normal wachsen, dann haben sie eine Wachstumsgeschwindigkeit von ca. 0,4mm pro Tag. Die Haarfarbe wird durch den Melaningehalt bestimmt. Wenn die Melaninproduktion abnimmt, dann werden unsere Haare grau oder weiß. Aufgrund der Haarstruktur können Haare glatt oder wellig, kraus und lockig sein. Ich finde es spannend zu sehen, wie unterschiedlich Haare sein können.

Ätherische Öle welche dein Haar pflegen können:

Melisse, Lavendel, Geranie, Myrrhe, Kamille blau, Rosmarin, Rose, Teebaum, Patchouli, Muskatellersalbei, Ylang Ylang und Atlaszeder.

Hydrolate:

Rosmarin, Muskatellersalbei, Lavendel, Kamillen, Teebaum.

Fette Pflanzenöle:

Jojoba, Kokosöl, Wildrosenöl, Neemöl (besonders zur Abwehr unbeliebter Gäste).

Außerdem Aloe Vera Gel oder auch Birkenwasser. Achte darauf deine Haare ohne Schadstoffe zu waschen und nutze nur Produkte mit natürlichen Inhaltsstoffen, dass ist gesünder für dich, deine Familie und die Umwelt.

Augen:

Unsere Augäpfel liegen in den Augenhöhlen, damit sie da gut geschützt sind liegen sie in Fettgewebe eingebettet in den Augenhöhlen. Wir finden dort lichtbrechende Strukturen, unseren Sehnerv, sechs Augenmuskeln. Im Detail ist der Augapfel in drei Schichten aufgebaut. In der äußeren Augenhaut finden wir die Lederhaut und Hornhaut, dann haben wir da noch die mittlere Augenhaut, welche sich weiter unterteilen und die innere Augenhaut, wo wir die Netzhaut, das Pigmentepithel und weitere Strukturen finden. Unsere Sehfunktion ist ein äußerst spannender Vorgang, aber das jetzt alles zu erklären, würde zu weit führen. Schauen wir uns an, welche Schutzeinrichtungen unser Auge hat: da finden wir die Augenbrauen, die Augenlider, die Wimpern, den Tränenapparat (Tränendrüsen und Tränenwege) und die Bindehaut. Bei der Augenpflege müssen wir darauf achten, diese immer von außen nach innen zu reinigen. So stellen wir sicher, dass kleine Fremdpartikel auch zum Tränen Nasen Gang abfließen können. Zur Augenpflege eignet sich sehr gut Rosenhydrolat ohne Alkohol. Du kannst das Hydrolat auf ein Wattepad geben und die Augen reinigen oder bei größeren Kindern auch auf die geschlossenen Augen sprühen. Ansonsten ist Augentrosttee noch eine wunderbare Möglichkeit zur Augenpflege, wenn diese mal jucken, brennen oder Sekret fördern

Ohren:

Die Ohren sind ein sehr spannendes Organgebilde. Wir haben die äußere Ohrmuschel, dann den äußeren Gehörgang, das Mittelohr und dann kommen wir zum Innenohr, wo sich die Bogengänge befinden, welche für unser Gleichgewicht eine wichtige Rolle spielen. Das Ohr ist nicht nur zum Hören da, sondern auch für unseren Gleichgewichtssinn wichtig. Das äußere Ohr mit der Ohrmuschel und dem Gehörgang, welchen wir sehen können, liegen vor dem Trommelfell, Mittelohr und Innenohr liegen geschützt hinter dem Trommelfell. Der äußere Gehörgang besitzt einzelne Ohrhärchen und Drüsen, die das Ohrenschmalz produzieren, um das Ohr vor Fremdkörpern zu schützen. Man sollte das schützende Ohrenschmalz nicht aus dem Gehörgang entfernen, sondern nur den äußeren Eingang des Gehörgangs und die Ohrmuschel reinigen. Wenn man eine Manipulation mit dem Wattestäbchen vermeidet, schützt man den Gehörgang und das Trommelfell. Im Krankheitsfall kann das Trommelfell platzen und Sekret aus dem Gehörgang laufen. Daher nie einfach so etwas ins Ohr tropfen.

Ätherische Öle, die dein Ohr liebt: H-Blätter, Lavendel fein, Röm. Kamille und Cajeput.

Kräuter: Johanniskrautöl und Zwiebel. Hier können Ohrauflagen gemacht werden oder aber das Ohr um die Ohrmuschel eingecremt werden.

Nase/ Nasennebenhöhlen:

Schauen wir uns die Anatomie der Nase und des Geruchssinns mal genauer an: zu den äußeren und sichtbaren Teilen der Nase gehört der Nasenrücken, die Nasenflügel, die Nasenlöcher sowie die Nasenwurzel. Die Nase besteht teils aus Knochen und Teil aus Knorpel. Der innere und nicht sichtbare Teil der Nase ist viel größer als der äußere Teil. Den inneren Teil der Nase nennt man Nasenhöhle. Dort begegnen uns die Nasenscheidewand, sowie Schleimhäute, welche die Nasengänge bilden. Diese Strukturen sind nicht primär beim Riechen beteiligt, aber lass mich mal das Geheimnis auflösen, wie wir eigentlich riechen können. Die obere Begrenzung der Nasenhöhle bildet eine knöcherne Platte, die Siebbeinplatte. Auf dieser Siebbeinplatte liegt der Riechnerv. Die Schleimhaut, welche die obere Nasenhöhle auskleidet, bezeichnet man als Riechschleimhaut, in ihr befinden sich Riechzellen welche mit dem Riechnerv verbunden sind.

Wenn wir also einen Duft einatmen, werden die Duftmoleküle über die Riechschleimhaut aufgenommen, an die Reichzellen weitergeleitet und dort in einen chemischen Impuls umgewandelt und über den Riechnerv an das Riechhirn weitergeleitet. Ich liebe es zu sehen, wie unglaublich perfekt unser Körper funktioniert! Wir benötigen unsere Nase nicht nur zum Riechen, sondern auch zum Erwärmen, Reinigen und Anwärmen der Atemluft. Und nicht nur das, sondern die Nase ist auch wichtig als Resonanzraum für unsere Stimme.

Ätherische Öle, um die Nase zu unterstützen:

Niaouli, Cajeput, Benzoe, Ho-Blätter, Neroli, Ravintsara, Zypresse, Atlaszeder und Thymian Ct. Linalool.

Kräuter:

Kamillenblüten, Thymian, Majoran, Angelikawurzel

Mund:

Unser Mund, auch Mundhöhle genannt gehört mehr oder weniger zum Verdauungssystem. Er ist der erste Teil unseres Verdauungsrohres, nimmt Nahrungsmittel auf und ist für erste Vorbereitungen der Nahrung für die Verdauung zuständig. Die Mundhöhle hat ihre obere Begrenzung im harten und weichen Gaumen. Die untere Begrenzung bildet die Mundbodenmuskulatur und Unterseite der Zunge. Die seitliche Begrenzung bilden die Zahnreihen, vorne die Schneide- sowie Eckzähne und hinten der Rachen. Unsere Mundhöhle ist mit Schleimhaut ausgekleidet und diese besitzt schleimabsondernde Drüsen. Über die Zunge, dem Muskel in unserem Mund könnte man auch sehr viel schreiben, ich belasse es mal dabei, dass wir sie fürs Saugen, Kauen, Schlucken, Schmecken und Tasten, sowie zum Sprechen benötigen.  Dies soll ja kein Anatomiekurs werden 😊 aber ich finde, wenn wir die Anatomie etwas kennen, verstehen wir oft besser, was unser Körper benötigt, um gesund zu bleiben.

Ätherische Öle für einen gesunden Mund:

Niaouli, Teebaum, Myrrhe, Cardamom, Manuka, Zitrone, Cistrose, Sanddornfruchfleischöl, Lavendel, Rosenhydrolat

Kräuter: Anis

Zähne:

Unsere Zähne befinden sich in unserem Mund. Wir brauchen sie, damit wir unsere Nahrung mechanisch zerkleinern können. Ein Zahn besteht aus Zahnkrone (sichtbarer Teil des Zahns), Zahnhals (der Übergang vom Zahnschmelz der Zahnkrone zum Zement der Zahnwurzel) und Zahnwurzel (von außen nicht sichtbar, fest im Kiefer verankert). Der Zahn an sich setzt sich aus drei Baustoffen zusammen, welche sehr hart sind. Hier findest du das Zahnbein (Dentin), den Zahnschmelz (die widerstandsfähigste Substanz im menschlichen Körper) und den Zahnzement. Unsere ersten Zähne, die Milchzähne, brechen meist so zwischen dem 6 -24 Lebensmonat durch. Ein Kind hat 20 Zähne und ab dem 6 Lebensjahr beginnt meist der Zahnwechsel. Ein Erwachsener hat 32 Zähne, je 16 oben und unten.

Zähne sind wichtig für unseren Kauvorgang und sie helfen uns auch deutlich zu sprechen. Zähne brauchen eine gute Zahnpflege von mindestens 2-mal am Tag. Mit der Ernährung können wir den Zähnen Gutes tun oder sie strapazieren, daher ist eine zuckerarme Ernährung optimal. Alle 6-12 Monate sollte man die Zähne von einem Zahnarzt kontrollieren lassen, damit Veränderungen rechtzeitig behandelt werden können. Über Fluoride kann man streiten und da kann jeder selbst recherchieren und entscheiden, ob sie nötig sind oder nicht. Wir haben am Anfang darauf verzichtet, putzen jetzt aber mit Fluoriden und achten auf eine Schadstofffreie Zahnpasta.

Zähne brauchen Mineralstoffe und Vitamine, um stark zu sein und zu bleiben. Meinen Kindern habe ich eine Kur mit Sangokoralle und Vitaminpräparaten, sowie Probiotika gemacht und es hat uns bei der Kariesbehandlung beim Zahnarzt zusätzlich geholfen. Ansonsten spielen neben einer Veranlagung die Ernährung und Zahnpflege eine große Rolle.

Ätherische Öle für die Zahnbalance: Teebaum, Niaouli, Kamille röm., Lavendel, Grapefruit.

Rachen/ Hals:

Unser Rachen ist ein Schlauch 😊 ok, ein Muskelschlauch. Er beginnt an unteren Teil unseres Schädels und endet am Eingang der Speiseröhre. Hinter unserem Rachen befindet sich ein Teil unserer Wirbelsäule. Im Rachen kreuzen sich unsere Luftwege und Speisewege und teilt sich auf: einmal in Kehlkopf und Luftröhre und dann in die Speiseröhre. Ziemlich wichtig so ein Rachen. Wir finden dort noch andere spannende Organe und Organstrukturen, aber das führt an dieser Stelle zu weit, soll ja kein Anatomiekurs werden 😉. Wir hätten da nämlich noch den Nasenrachenraum und den Mundrachen… Soweit mal zum Rachen, der ja mehr oder weniger im inneren unseres Halses ist. Unser Hals ist nichts anderes als ein Verbindungsstück. Er verbindet unseren Kopf mit dem Schultergürtel, in ihm haben wir die Halswirbelsäule, die dem ganzen seine Stabilität verleiht, sowie Muskulatur, Nerven, Lymphknoten und durch ihn laufen auch unsere lebenswichtigen Schlagadern. Das soll mal zum anatomischen Verständnis reichen.

Ätherische Öle für den Rachen/ Hals:

Sanddornfruchtfleischöl, Bergamotte, Thymian linalool, Niaouli, Lavendel, Cajeput, Atlaszeder, Manuka, Zitrone, Zitronenmyrthe, Zitronenteebaum, Teebaum, Kamille röm., Rosenholz, Lavendelhydrolat,  Rosenhydrolat, Salbeihydrolat.

Kräuter: Salbeiblätter, Kamille, Spitzwegerichsirup/ Saft

Atemwege:

Die Atemwege sind ein sehr wichtiges Organsystem in unserem Körper. Zum Atmungssystem gehören folgende Organe: Nase, Rachen, Kehlkopf, Luftröhre, Bronchien und die Lunge. Die Hauptaufgabe unserer Atmungssystem ist es Sauerstoff zu den Lungenbläschen in der Lunge zu transportieren, damit er von dort aus in die Blutbahn gelangt. Eine weitere wichtige Aufgabe ist das Kohlendioxid abzutransportieren und aus dem Körper heraus zu befördern. Dann ist die Atmung auch noch wichtig, um unseren Säure-Basen-Haushalt aufrecht zu erhalten.  Ich könnte jetzt noch auf jeden einzelnen Abschnitt des Atmungssystems eingehen und euch die einzelnen Funktionen erklären, aber ich glaube das ist nicht das, was die meisten weiterbringt. Zum Thema Nase und Riechen habe ich schon einen umfangreichen Blogbeitrag geschrieben. Wir möchten alle, dass unsere Atmung und die unserer Kinder einwandfrei funktioniert. Manchmal kann es aber auch sein, dass unsere Atemwege etwas Unterstützung benötigen. Dazu eigen sich Atemtechniken, Atemübungen, Pustespiele, Inhalationen und auch atemwegsstimulierende Einreibungen. Diese Möglichkeiten lassen sich super mit ätherischen Ölen und Kräutern ergänzen, um dem Körper eine optimale Unterstützung zu geben. Hier eine kleine Übersicht, welche ätherischen Öle und Kräuter besonders wertvoll für das Atmungssystem sind.

Ätherische Öle:

Angelikawurzel, Cajeput, Lavendel fein, Muskatellersalbei, Fenchel, Thymian Ct. Linalool, Niaouli, Neroli, Manuka, Atlaszeder, Fichtennadel, Douglasie, Weißtanne, Kiefer, Myrte, Benzoe, Ho-Blätter, Weihrauch, Ravintsara, Eukalyptus (je nach Alter CT. Staigeriana (für Kinder ab 1J. Radiata ab 3J. Globus ab 10J.).

Kräuter:

Lindenblüten, Holunderblüten, Spitzwegerich

Verdauungssystem:

Zu unsrem Verdauungssystem gehören mehrere Organe, welche für die Aufnahme, Verdauung und Resorption von Nährstoffen, sowie für die Ausscheidung zuständig sind. Mund, Rachenraum, Speiseröhre, Magen, Dünndarm, Dickdarm, Rektum, Gallenblase und Gallenwege, Leber und Bauchspeicheldrüse bilden das Verdauungssystem. Die Leber hat eine besondere Funktion: sie ist zuständig für die Blutreinigung, muss chemische Fremdstoffe abbauen und regelt das Innere Milieu. Unser Körper ist auf die ständige Zufuhr von Nahrung als Energierohstoff angewiesen. Damit der Körper aus der Nahrung Energie gewinnen kann, muss die Nahrung mechanisch zerkleinert werden, zusätzlich kommen Enzyme zum Einsatz, um die chemische Verdauung zu ermöglichen. Im Verlauf können die Nährstoffmoleküle dann die Schleimhautwände unseres Verdauungssystems passieren und durch die Blut- und Lymphgefäße in den Blutkreislauf gelangen. In jedem Verdauungsorgan finden hoch spannende und komplexe Prozesse statt, dass hier soll mal als kleiner Überblick reichen. Wenn dein Verdauungssystem das nächste Mal Unterstützung benötig, hast du hier eine Auswahl an ätherischen Ölen und Kräutern, welche deinem Verdauungssystem zu mehr Wohlbefinden verhelfen können.

Ätherische Öle:

Fenchel süß, röm. Kamille, Anis, Koriander, Kümmel, Kreuzkümmel, Kardamom, Lavendel fein, Mandarine rot, Benzoe Siam, Zitrone, Orange, Grapefruit, Lemongras, Ingwer, Pfefferminze (ab 6 Jahren), Rosmarin verbenon, Dill, Angelikawurzel, Ho-Holz, Neroli, Melisse, Scharfgabe.

Kräuter:

Anis, Fenchel, Kümmel, Kamille, Ingwer (ja ist ne Knolle, aber super auch für den Verdauungstrakt), Scharfgabe, Pfefferminze, Brombeerblätter, Gänsefingerkraut, Melisse.

Harnwege: Nieren und Blase:

Zu unseren Harnwegen gehören zwei Nieren, welche unglaublich komplex sind und die Harnleiter, die zur Blase führe, sowie die Harnröhre. Damit unsere Nieren ihrer Aufgabe der Ausscheidung, Blutdruckregulation und Hormonbildung nachkommen kann, ist es wichtig, dass sie gesund sind und bleiben. Wir brauchen einen ausgeglichenen Wasserhaushalt und es ist wichtig, dass wir unserem Körper Wasser zur Verfügung stellen, damit die Nierenfunktion und Ausscheidung aller Abfallprodukte gewährleistet ist. Aber wir können unseren Nieren und unserer Blase auch mit Wickeln was Gutes tun, Wärme, Feuchtigkeit und ätherische öle oder Kräuter können uns helfen gesund zu sein und in Balance zu bleiben.

Ätherische Öle für die Harnwege:

Zitronenthymian, Lavendel, Bergamotte, Cajepiut, Thymian linalool, Zitrone, Benzoe, Fenchel, Melisse, Teebaum, Atlaszeder, Scharfgarbe, Palmarosa, Fichtennadel, Majoran, Kamille blau/deutsch, Eukalyptus radiata.

Johanniskrautöl als Pflanzenöl zum Auftragen und für Auflagen auf die Blase auch super um warme Wickel zu machen.

Bewegungsapparat:

In der Ausbildung zur Kinderkrankenschwerster lernst du alle Muskeln, alle Knochen, alle Nerven, alle Sehnen… Ich sag es euch, es war krass, bis das alles in meinem Hirn war! Ich erspare euch hier die Details, aber wir alle wollen einen stabilen und beweglichen Bewegungsapparat haben. Gerade als Eltern ist es wichtig, dass wir unsere Kinder tragen können, mit ihnen toben können und selbst dabei einen Beweglichen und fitten Körper haben. Wichtig ist eine gute Nährstoff- und Mineralstoffversorung, gesunde Ernährung, welche uns unterstützt Entzündungen im Körper zu meiden, ausreichend Flüssigkeit und natürlich auch ausreichend Bewegung. Wir können uns zusätzlich mit ätherischen Ölen und Kräutern unterstützen.

Ätherische Öle für unseren Bewegungsapparat:

Cajeput, Immortelle, Grapefruit, Lavendel, Lorbeer, Majoran, Mandarine rot, Melisse, Zitronenmyrte, Pfefferminze, Weißtanne, Kiefernnadel, Rosmarin Ct. Cineol (nur für Jugendliche und Erwachsene), Niaouli, Rose, Thymian Ct. Linalool.

Johanniskrautöl

Haut:

Die Haut ist ein sehr großes und wichtiges Organ. Sie besteht aus verschiedenen Schichten. Die Haut bildet die Grenze des Innern und Äußeren unseres Körpers. Eine wichtige Aufgabe der Haut ist es, den Körper vor Wärmeverlust zu schützen und Sinnesreize aufzunehmen. Eine weitere sehr wichtige Aufgabe der Haut ist es, den Körper vor äußeren Reizen zu schützen, also z.B. der Schutz vor Viren und Bakterien, die in die Haut eindringen und den Organismus krank machen können. Die Haut verhindert unter anderem auch, dass der Körper Flüssigkeit verliert. Wie Du siehst, ist die Haut ein sehr wertvolles Organ und die Aufgaben sehr vielseitig und wichtig für einen gesunden Organismus. Die gesunde Haut benötigt also eine optimale Pflege, um ihre gesunden Eigenschaften zu erhalten.

Anhand der Haut lässt sich einiges beobachten und feststellen:

Wenn wir die Haut betrachten, können wir mehrere Dinge beobachten und beurteilen. Einmal wäre da die Hautfarbe. Sie kann von blass bis rosig sein. Wenn der Körper krank ist, dann kann man das unteranderem auch an einer veränderten Hautfarbe feststellen, die Hautfarbe kann dann gräulich oder schlimmstenfalls bläulich sein. Die Hautelastizität gibt Hinweis darauf, ob die Haut gut mit Nährstoffen und Mineralien und Flüssigkeit versorgt ist. Genau wie die Hautbeschaffenheit zeigt, ob sie trocken oder feucht ist. Auch das zeigt, ob der Körper mit genug Flüssigkeit versorgt ist. Im gesunden Zustand ist die Haut dehnbar, elastisch und kommt ihrer Schutzfunktion nach. Parabene, Silikone, synthetische Duftstoffe und vieles mehr schaden der Haut und dem Hormonsystem und daher empfehle ich auf eine schadstofffreie Pflege zu setzen.

Ätherische Öle und Fette Pflanzenöle für deine gesunde Haut:

kaltgepresstes Sesamöl, Mandelöl, Avocadoöl, Olivenöl, Sheabutter, Kakaobutter, Kokosöl, Jojobaöl. Diese Öle können nach dem Duschen/Baden auf die noch feuchte Haut einmassiert werden. Außerdem eignet sich folgendes zur natürlichen Hautpflege: Hamamelishydrolat, Rosenhydrolat, Lavendelhydrolat und auch Orangenblütenhydrolat. Kamille röm., Ho-Blätter, Rose, Manuka, Rosengeranie, Lavendel, Karottensamen, Copaiba, Benzoe, Myrrhe, Aloe Vera Gel, Johanniskrautöl, Ringelblume sowie Schwarzkümmelöl oder Nachtkerzenöl.

Abschließend:

Mit den ätherischen Ölen lässt sich sehr gut der Raum beduften, je nach alter deines Kindes kann auch eine Dampfinhalation erfolgen oder du befüllst einen Inhalationsstift für dein Kind. Außerdem kannst du die entsprechenden Öle verdünnt auf die jeweiligen Körperstellen auftragen, welche Unterstützung benötigen und du kannst sie mit einem Emulgator ins Badewasser geben.

Ich hoffe dir hat dieser Blogbeitrag neue Erkenntnisse gebracht. Wenn du noch weitere Fragen hast, komm gern in meine Beratung, schreibe mir eine Nachricht und abonniere meine AromaNews. Ich freu mich, wenn ich dich begleiten darf.

Dufte Grüße

Isabel

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