Was tun bei Ringelröteln?

Ringelröteln treten meistens in den Wintermonaten und im Frühling, bis in den Frühsommer auf. Am häufigsten erkranken Kinder im Kindergartenalter. Bei Ringelröteln handelt es sich um eine Virusinfektion mit dem Parvo-Virus B 19. Das Virus vermehrt sich in den roten Blutkörperchen, diese werden dabei zerstört. Ringelröteln treten selten auf, können aber bei Schulkindern in kleinen Epidemien auftreten. Meistens verläuft eine Infektion mit Ringelröteln harmlos.

Ringelröteln – Wie kannst Du die Krankheit erkennen?

Ringelröteln fallen durch den typischen Ausschlag im Gesicht, an Armen und Beinen auf. Auch bei den Ringelröteln gibt es viele Erkrankungen, die ohne Ausschlag und ohne Symptome verlaufen, trotzdem sind die Kinder anschließend immun und im Krankheitsverkauf auch für andere Kinder ansteckend.

Normalerweise beginnen Ringelröteln mit leichten grippeähnlichen Symptomen. Anschließend beginnt der Ausschlag an den Wangen und nach weiteren 2-4 Tagen tritt der Ausschlag auch an Schultern, Armen und Beinen auf.

Typisches Bild für den Ausschlag ist ein ringelförmiges Aussehen (vergleichbar mit Girlanden). Der Ausschlag kann 1-2 Wochen max.  3 Wochen anhalten. Gelegentlich klagen Kinder auch über Gelenkschmerzen, etwa 10% der Erkrankten bekommen begleitende Gelenkentzündungen.

ACHTUNG FÜR SCHWANGERE: Sollte dein Kind an Ringelröteln erkranken, und du zeitgleich schwanger sein, lass dich bitte ärztlich begleiten. Eine Infektion mit Ringelröteln in der Schwangerschaft kann vor allem während der 10-22 Schwangerschaftswoche zu einer Fehlgeburt oder aber auch zu einer Blutarmut oder einem Wasserkopf bei deinem Ungeborenen führen.

 

Was tun bei Ringelröteln?

 

Wie steckt man sich an und wie lange ist die Inkubationszeit?

Die Inkubationszeit beträgt ca. 18 Tage und Kinder sind unmittelbar nach der Ansteckung bis zum Auftreten des Ausschlags bereits ansteckend. Übertragen werden die Parvo-Viren über Tröpfcheninfektion.

In den ersten vier bis zehn Tagen nach Ansteckung ist die Ansteckungsgefahr am größten, zum Zeitpunkt des Ausschlages besteht hingegen keine Ansteckungsgefahr mehr.

Gibt es einen Nestschutz?

Ja, Babys sind die ersten 6 Monate geschützt.

Was macht die Schulmedizin?

Es erfolgt eine symptomale Behandlung. Bei Gelenkschmerzen werden Schmerzmittel verabreicht, ansonsten werden eben nur die Symptome behandelt.

Was kann die Naturheilkunde?

Am sinnvollsten ist eine ganzheitliche Therapie:

Lass dein Kind viel Bettruhe halten.

Stärke das Immunsystem deines Kindes (z.B. mit Enzymen oder mit Echinacea).

Solange dein Kind mit dem Fieber gut zurechtkommt, ist es am besten das Kind fiebern zu lassen. Wie schon mehrmals erwähnt aktiviert Fieber die Selbstheilungskräfte des Körpers.

Eine anderweitige Behandlung ist selten notwendig.

Besteht nach der Erkrankung Immunität?

Ja

Ich hoffe dir hat dieser Blogbeitrag neue Erkenntnisse gebracht. Wenn du noch weitere Fragen hast, komm gern in meine Beratung, schreibe mir eine Nachricht und abonniere meine AromaNews. Ich freu mich, wenn ich dich begleiten darf.

Dufte Grüße

Isabel

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