Was tun bei Schnupfen (Rhinitis)?

Schnupfen ist eine sehr häfige Krankheit, die schon Babys erwischen kann. Egal in welchem Alter, Schnupfen ist lästig. Was aber genau ist eigentlich Schnupfen? Und was hat die Naturheilkunde für Babys und Kinder für Möglichkeiten?

Schnupfen ist eine abwehrende Reaktion des Körpers auf Viren, Bakterien oder Allergene. Bei einem Schnupfen oder auch Rhinitis genannt, dringen Viren, Bakterien oder Allergene in die Schleimhautzellen der Nasenschleimhaut und vermehren sich dort, oder lösen eine Abwehrreaktion hervor. Symptome des Schnupfens kennen wir alle: die Nase läuft (fördert viel Sekret) und wir müssen häufig Niesen und das Atmen durch die Nase kann uns schwerfallen. Die Nasenschleimhäute sind geschwollen und gereizt. Ein Schnupfen kann sich leider auch zu einer Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) entwickeln. Daher ist es wichtig, einen Schnupfen ernst zu nehmen und ihn zu behandeln.

Schnupfen an sich ist in der Regel durch Viren verursacht. Aber es können sich zusätzlich Bakterien auf die Entzündung setzen und eine bakterielle Infektion hervorrufen. Wenn ein Schnupfen durch Bakterien verschlimmert wird, kann es notwendig werden den Arzt aufzusuchen und ggf. ein Antibiotikum zu geben. Ich möchte allerding anmerken, dass Antibiotikum sparsam eingesetzt werden sollte und nur, wenn das Kind wirklich schwer krank ist, denn der gesamte Organismus wird durch das Antibiotikum angegriffen. Schnupfen kann wie schon erwähnt auch durch Allergene ausgelöst werden, dass sollte man immer im Hinterkopf haben, wenn ein Kind einen Schnupfen hat.

Beobachte dein Kind, wenn du den Verdacht hast, dass es eine Allergie sein sollte, meide das Allergen, wenn es nicht besser wird, besuche bitte den Arzt, damit dieser einen Allergietest machen kann.

Gerade Babys und Kleinkinder können, durch einen für uns harmlosen Schnupfen, sehr beeinträchtigt sein. Durch die behinderte Nasenatmung kann das Trinken schwerfallen und das Schlafen zur Herausforderung werden. Babys sind Nasenatmer, daher macht ihnen ein Schnupfen doppelt zu schaffen. Viele Kinder sind dann sehr Nähe bedürftig oder weinen viel.

Eine Erkältung kann vier bis sieben Tage dauern. In den meisten Fällen sind die Verläufe harmlos. Ist der Schnupfen nach 7-10 Tagen nicht verheilt, geh bitte mit deinem Kind zum Kinderarzt.

Hier sind Tipps, die deinem Baby und Kleinkind/Kind helfen können, gut durch den Schnupfen durchzukommen:

  1. Nasenbalsam, um die Nase zu pflegen.
  2. Engelwurzelbalsam auf die Nasenflügel und unter die Fußsohlen einmassieren (dann warme Socken anziehen) Den Balsam kannst du in der Apotheke kaufen, oder selber herstellen.
  3. Zwiebeln: Eine geschnittene Zwiebel neben dem Bett hilft die Nase zu befreien. Die Zwiebeldämpfe sind sehr wirksam.
  4. Muttermilch in die Nase träufeln, dies pflegt die Nasenschleimhaut und die Antikörper aus der Muttermilch können gezielt arbeiten.
  5. Nachts den Oberkörper erhöht lagern, um die Atmung zu erleichtern.
  6. Hänge ein feuchtes Handtuch über die Heizung, dass sorgt für eine gute Luftfeuchtigkeit, denn trockene Luft reizt die Atemwege zusätzlich.
  7. Regelmäßig die Wohnung lüften, damit ausreichend Sauerstoff in der Wohnung ist ebenfalls wichtig für die Genesung.
  8. Salzhaltige Nasentropfen: können helfen die Nasenschleimhäute feucht zu halten und starke Verkrustungen zu vermeiden
  9. Erkältungstee Majoranbutter
  10. Senfmehlfußbad (bei Kindern ab dem 3Lj.)
  11. Spaziergänge an der frischen Luft, sind heilsam und vertreiben krankmachende Erreger. • Manchmal kann es auch sehr hilfreich sein, mit einem Nasensauger die Nase von Sekret zu befreien.
  12. Aromapflege: Mandarine Rot, Lavendel fein, Rosenholz, Zirbelkiefer, Eucalyptus staigeriana, Atlaszeder, Myrthe.
  13. Hatschi Kinderbad, ein wunderbares Aromabad, um die Atemwege zu unterstützen.

WICHTIG:

Babys und Kleinkindern dürfen nicht mit Menthol, Eukalyptus oder Campher eingerieben werden. Bitte vermeide Produkte, in denen diese Inhaltsstoffe vorkommen. Diese ätherischen Öle können zu akuter Atemnot führen, da sie zu stark reizend auf die sensiblen Atemwege wirken.

Ist dein Baby jünger als 6 Monate? Dann verzichte am besten komplett auf ätherische Öle. Vermeide ätherische Öle im Gesicht deines Babys, die Füße eignen sich aber wunderbar für eine Massage. Was du aber bedenkenlos nutzen kannst ist: Babywohl Brustbalsam, Majoranbutter, Engelwurzelbalsam (bitte darauf achten, dass er für Babys hergestellt wurde, dann ist die Konzentration der Öle entsprechend reduziert). Außerdem helfen gerade bei Babys und Kleinkindern, die Schnupfencreme (Weleda) oder der Nasenbalsam für Kinder (Wala).

Ich hoffe dir hat dieser Blogbeitrag neue Erkenntnisse gebracht. Wenn du noch weitere Fragen hast, komm gern in meine Beratung, schreibe mir eine Nachricht und abonniere meine AromaNews. Ich freu mich, wenn ich dich begleiten darf.

Dufte Grüße

Isabel

Wichtige Information für dich: Alle Inhalte, die du auf meinem Blog ließt, dienen ausschließlich deiner Information um handlungsfähig zu sein. Diese Artikel ersetzen keine Konsultation beim Kinderarzt/ Facharzt oder Heilpraktiker.

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