Natürliche Sonnencreme für Babys und Kinder, dass solltest du im Sommer unbedingt beachten!

Natürliche Sonnencreme? Im Sommer denken wir alle an den Sonnenschutz, gerade für unsere Babys und Kinder sollten wir auf einiges unbedingt achten. Ein Sonnencreme für Babys und Kinder sollte natürlich sein, hier erfährst du, was du im Sommer unbedingt beachten solltest! Jedes Jahr erlebe ich unzählig viele Eltern, die sich die Frage stellen, ob sie ihr Kind mit Sonnencreme eincremen sollen, und wenn ja mit welcher. In den Drogeriemärkten wird man von einer Flut erschlagen. Wie soll man sich da entscheiden, welche die Richtige ist? Was kann man tun, wenn das Kind doch mal einen Sonnenbrand bekommen hat? Und wie bitte reagiert man richtig auf einen Sonnenstich oder Hitzeschlag? Genau darum geht es in diesem Beitrag.

Sonnencreme

Ich habe schon mitbekommen, dass es Diskussionen gibt, ob man Sonnencreme nutzen soll oder nicht. Es gibt Verfechter, die überzeugt sind, dass das Nutzen von Sonnencreme schädlich ist für die Haut und Vitamin D Bildung. Ich persönlich bin schon der Meinung, dass man gerade die Haut von Kleinkindern, Kindern und vor allem von Babys, vor Sonnenlicht schützen sollte. Am besten hält man sich mit Babys und Kleinkindern generell im Schatten auf. Da es sich aber nicht immer vermeiden lässt, dass die Kinder auch mal der Sonne ausgesetzte sind, empfehle ich definitiv einen Sonnenschutz aufzutragen, und UV-Kleidung zu nutzen. Wenn man keine UV-Kleidung nutzen möchte, eignet sich am besten helle und langärmlige Baumwollkleidung. So schützt Du die Haut deines Kindes schon mal vor den UV-Strahlen.

Babys, die im Kinderwagen liegen, können neben dem Kinderwagendach zusätzlich mit einem kleinen Kinderwagenschirm oder einem Sonnensegel geschützt werden. Am besten vermeidest Du es, in der Mittagssonne mit deinen Kindern draußen zu sein. Die beste Zeit im Sommer ist der Morgen und späte Nachmittag, dann ist die UV-Strahlung nicht mehr so intensiv, wie am Mittag, wenn die Sonne am höchsten steht.

Nun zu meiner Empfehlung zum Thema Sonnencreme. Ich persönlich vermeide, wann immer es geht Chemie auf der Haut meiner Kinder und auch auf meiner Haut. Aber auch ich neige dazu, schnell einen Sonnenbrand zu bekommen, also ganz ohne Creme geht es für mich auch nicht. Die Kinderhaut ist um ein vielfaches Sonnenempfindlicher als die von uns Erwachsenen und die Hautfläche in Bezug auf den kleinen Körper ist viel größer als bei uns Erwachsenen. Das kann dazu führen, dass Kinder schnell zu viel Sonne auf die Haut einwirken kann. Je seltener man im Kindesalter einen Sonnenbrand bekommt, desto niedriger ist die Gefahr im Alter an Hautkrebs zu erkranken.

Ich habe sehr gute Erfahrungen mit einer mineralischen Sonnencreme gemacht. Wichtig bei der Auswahl ist, dass man eine mineralische Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor wählt, und möglichst eine die ökologisch von den Zusatzstoffen unbedenklich ist.

Was ist das besondere an mineralischen Sonnencremes? 

Mineralische Sonnencremes wirken mechanisch. Durch Mikropigmente wie Titanoxid und Zinkoxid, die wie kleine Spiegel wirken, werden die Sonnenstrahlen reflektiert oder gestreut. Durch diese Reflektion können die UV-Strahlen nicht in die tieferen Hautschichten eindringen. Bei entsprechender Schichtdicke lässt sich so die UV-Strahlung ziemlich gut abblocken. Der einzige Nachteil von mineralischen Sonnencremes ist, dass sie einen weißen Film auf der Haut hinterlassen. Um diesen „Weißeffekt“ zu minimieren, werden manchen Cremes Nanopartikel zugesetzt. Die gesundheitliche Unbedenklichkeit der Nanopartikel wird von den Experten noch heiß diskutiert. Ich persönlich empfehle daher eine mineralische Sonnencreme ohne Nanopartikel und am besten auf Zinkoxid oder Titanoxid basiert. Dann ist das Kind zwar weißlich, hat aber keine Schadstoffe auf der Haut.

Sonnenbrand

Wenn die Haut deines Kindes eine Überdosis UV-A und B Strahlen auf der Haut abbekommen hat, kann dies zu entzündlichen Reizungen kommen. Die Haut wird rot, ist heiß, juckt, spannt und schmerzt. In schweren Fällen können sich auch wie bei jeder anderen Verbrennung Blasen bilden. Schwere Verläufe von Sonnenbrand können auch mit Fieber einher gehen.

Maßnahmen bei Sonnenbrand:

  • Die betroffenen Hautstellen kühlen, mit kühlen Tüchern
  • Du kannst die betroffenen Stellen mit Rosenhydrolat oder auch Lavendelhydrolat einsprühen und dies auf der Haut einziehen lassen, das hat einen wunderbar kühlenden Effekt
  • Biete deinem Kind viel Flüssigkeit an, da durch den Sonnenbrand, wie bei anderen Verbrennungen auch, der Flüssigkeitsbedarf erhöht ist
  • Umschläge mit verdünnter Calendula Essenz kühlen und fördern die Wundheilung
  • Feuchte Auflagen mit Kamillentee kühlen und wirken entzündungshemmend und schmerzlindernd. Die Auflagen müssen gewechselt werden, sobald sie warm geworden sind um einen Hitzestau zu vermeiden
  • Ein altbewährtes Mittel sind auch die Quarkauflagen. Dazu gekühlten Quark auf ein Baumwolltuch geben und dieses Baumwolltuch dann auf die Haut legen
  • Auflagen mit Labkraut kühlen ebenfalls
  • Über Nacht kann auch Johanniskraut auf die Haut aufgetragen werden, es wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd
  • Aloe Vera Gel kühlt und fördert die Wundheilung
  • Außerdem ist die Brandessenz von Wala oder Combudoron Gel von Weleda empfehlenswert
  • After-Sun-Lotion versorgt die Haut im weiteren Verkauf mit Feuchtigkeit und pflegt sie, achte immer auf die Inhaltsstoffe um  die Gesundheit deiner Kinder nicht zusäatzlich zu gefährden
  • Aromapflege: Johanniskrautöl begleitet die Schmerzen bei Sonnenbrand, außerdem sind Lavendel fein, Niaouli, Karottensamen, Rosenholz und römische Kamille wertvolle Begleiter

Sonnenstich

Um einen Sonnenstich zu vermeiden, ist es am besten möglichst immer im Schatten zu sein. Da das aber nicht immer möglich ist, schütze den Kopf deines Kindes bitte in der Sonne immer mit einem Hut oder einer Sonnenmütze. Auch da gibt es UV-Varianten oder eben einfache Mützen aus Baumwolle. Zum Sonnenstich kommt es, wenn intensive Sonnenstrahlen auf den ungeschützten Kopf des Kindes einwirken. Durch die massive Hitzeeinwirkung werden die Hirnhäute des Kindes gereizt. Diese Reizung führt zur Bildung eines Hirnödems, welches zu Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Ohnmacht und Fieber führt.

Ein Sonnenstich fällt auf, wenn der Kopf des Kindes sehr heiß ist, das Herz schneller schlägt als gewöhnlich und die zuvor genannten Symptome auftreten.

Maßnahmen bei Sonnenstich:

  •  Sonneneinwirkung umgehend beenden und vorerst vermeiden, am besten das Kind in einen kühlen Raum bringen.
  • Kühle den Kopf mit kühlen Tüchern, auch da eignen sich sehr gut zusätzlich Hydrolate zum Aufsprühen.
  • Den Oberkörper hochlagern.
  • Für ausreichend Flüssigkeit sorgen und kühle Getränke anbieten.
  • Wenn dein Kind über Schwindel, Kopfschmerzen klagt oder ohnmächtig ist, dann ist ärztliche Hilfe sofort hinzuzuziehen.

Hitzeschlag

Bei einem Hitzeschlag bewirkt der Wärmeanstieg im Körper eine erhöhte Körperkerntemperatur. Durch diesen Temperaturanstieg gerät der Kreislauf aus dem Gleichgewicht. Die Maßnahmen sind dieselben wie bei einem Sonnenstich.

Allgemeine Tipps bei Hitze

  • Kinderwagen nicht in der Sonne stehen lassen -> Überhitzungsgefahr durch einen Wärmestau.
  • Bitte lass dein Kind NIE allein Im Auto! Die Temperatur steigt durch die Sonneneinwirkung rasend schnell an und es besteht akute Überhitzungsgefahr und somit auch die Gefahr, dass das Kind einen Hitzestau erleiden kann.
  • Achte darauf, dass dein Kind möglichst oft im Schatten spielt.
  • Biete deinem Kind immer wieder etwas zu trinken an, durch ausreichend Flüssigkeit kann der Körper die Temperatur besser regulieren und einer Austrocknung oder Überhitzung kann entgegengewirkt werden.
  • Ziehe deinem Kind luftige Kleidung aus Naturmaterialien an.
  • Du kannst dein Baby mit einem feucht kühlen Waschlappen spielen lassen und deine Kinder auch gerne mit Wasser spielen lassen, somit nutzt man den Effekt der Verdunstungskühle und wirkt einer Überhitzung ebenfalls entgegen. Eine schöne Möglichkeit sind Hydrolate bei Babys eignet sich das Hydrolat von Rose und Lavendel. Bei Größeren Kindern ist auch ein Pfefferminzhydrolat eine herrliche Abkühlung.
  • Babys, die gestillt werden benötigen KEIN zusätzliches Wasser, häufiges anlegen reicht um die Flüssigkeitszufuhr sicherzustellen. Erst ab Beikostgabe ist Wasser nötig
Ich hoffe dir hat dieser Blogbeitrag neue Erkenntnisse gebracht. Wenn du noch weitere Fragen hast, komm gern in meine Beratung, schreibe mir eine Nachricht und abonniere meine AromaNews. Ich freu mich, wenn ich dich begleiten darf.

Dufte Grüße

Isabel

Wichtige Information für dich: Alle Inhalte, die du auf meinem Blog ließt, dienen ausschließlich deiner Information um handlungsfähig zu sein. Diese Artikel ersetzen keine Konsultation beim Kinderarzt/ Facharzt oder Heilpraktiker.

Meine Produktempfehlungen zu diesem Beitrag:

Sonnencreme Baby & Kind LSF 45*

Sonnenlotion LSF 30*

Sonnenöl LSF 30*

After Sun Körper & Massageöl*

After Sun Lotion mit Sanddorn*

Apres Sun Pflegeset*

Hydrolate*

Für den Winterurlaub in den Bergen:

Sonnencreme Wintersonne LSF 45*

Du kommst aus der Schweiz und möchtest gerne feeling Produkte über mich bestellen? Dann folge diesem Link: Feeling CH*

*Affiliatelink
Wenn du etwas über meine Shopseite (Affiliatelinks) einkaufst, bekomme ich eine Provision, welche meine Arbeit wertschätzt und mir hilft, auch weiterhin neben meinen kostenpflichtigen Angeboten, meinen kostenlosen Blog und Newsletter für dich zu schreiben. Vielen Dank, dass du mit deinem Einkauf, meine Arbeit unterstützt und ich somit weitern Familien helfen kann, natürlich gesund zu leben.

Sonnenschutz Sonnencreme