Ätherische Öle und Kräuter im Wochenbett und in der Stillzeit sicher anwenden

Du bist im Wochenbett und in der Stillzeit und möchtest gerne ätherische Öle und Kräuter nutzen, bist aber verwirrt welche Öle und Kräuter die richtigen und sicheren sind? Dann ist dieser Beitrag genau richtig für dich, hier gibt es die wichtigsten Informationen zum Thema ätherische Öle und Kräuter im Wochenbett und in der Stillzeit.

Bereits im Beitrag Ätherische Öle und Kräuter in der Schwangerschaft sicher anwenden, habe ich einige wichtige generelle Informationen geteilt. Wenn du neu in das Thema ätherische Öle einsteigst, empfehle ich dir meinen Blogbeitrag Das solltest du unbedingt über ätherische Öle wissen! Hier komme ich jetzt direkt zum Wesentlichen.

Ätherische Öle im Wochenbett

Herzlich Willkommen Baby! Die Schwangerschaft und die Geburt waren sicher schon eine sehr spannende Zeit, und nun ist dein Baby da und ihr könnt es genießen euch kennen zulernen und zu kuscheln. Gönn dir die Ruhe und genieße dein Wochenbett in vollen Zügen, die Öle können dich auch hier wundervoll begleiten.

Milchmädchen (diese ätherischen Öle können die Milchproduktion unterstützen)

Karottensamen, Anis, Fenchel, Kreuzkümmel, Koriander, Rose, Lavendel und Muskatellersalbei. Wichtig ist, die Öle nur nach dem Stillen aufzutragen und vor dem nächsten Stillen wieder abzuwaschen. Die Brustwarze muss unbedingt ausgespart bleiben. Deine Brust entspannt sich gern mit: Lavendel, Rosengeranie und Weihrauch. Bitte wende dich auch da an deine Hebamme, Stillberaterin oder eine/n Aromatherapeuten/in. Die Anwednung ätherischer Öle gerade zum Stillbeginn und in der Stillzeit sind so komplex, dass ein Blogbeitrag nicht reicht und jede Situation individuell angeshcaut und begleitet werden sollte.

Öle die du in der Stillzeit meiden solltest: Zitrone, Salbei, Minze/ Pfefferminze, Eukalyptus, Rosmarin, Kampfer und möglich Hautreizende Öle wie Nelke, Zimt und Thymian.

Dies hat weniger mit dir, als vielmehr mit der Sicherheit deines Babys zu tun! Sehr wichtig zu wissen ist, dass der Geruchssinn bei Babys nach der Geburt bis etwa zum dritten Lebensmonat am stärksten ausgeprägt ist (das erklärt auch, warum wir da besonders achtsam sein sollten, um die kleinen Nasen nicht zu überfordern) und dann bis zum Kleinkindalter schwächer wird und sich im Wachstum nochmal verstärkt. Die Zitrone ist jetzt kein gefährliches Öl für dein Baby, aber sie kann dein Baby munter machen, Hebammen haben beobachtet, dass Babys bei Zitronenduft einfach aufdrehen und schlecht zur Ruhe kommen können.

Da die Atemwege von Neugeborenen und Babys so sensibel und unreif sind, muss auf besonders auf kampfer- und mentholhaltige und die oben genannten ätherischen Öle verzichtet werden, weil dieses schlimmstenfalls einen Atemstillstand bei deinem Baby auslösen können. Musst du jetzt Angst haben ätherische Öle zu nutzen? Nein, aber aus den genannten Gründen, sollten die oben aufgezählten ätherischen Öle vermieden werden, es gibt unglaublich viele ätherische Öle und Hydrolate, sodass du aus dem Vollen viele Alternativen schöpfen kannst.

Kräuter nach der Geburt

Bockshornklee und Mariendistel als Kräuterkapseln haben mich in der Stillzeit wunderbar begleitet. Kräuter für deine Gebärmutter: Frauenmantel, Melisse, Rosenblätter, Himbeerblätter.

Tee in der Stillzeit

Melisse, Schwarzkümmel, Fenchel, Anis, Majoran, Dill. Und natürlich gibt es noch unzählige fertige Teemischungen, welche als Stilltees verkauft werden.

Bauchschmeichler

Nach der Geburt können folgende ätherische Öle deine Rückbildung begleiten: Rosengeranie, Zypresse, Grapefruit, Mandarine und Scharfgabe immer mit einem fetten Pflanzenöl verdünnt und sparsam angewendet. Zur Rückbildung gehört natürlich noch so viel mehr als ätherische Öle lass dich unbedingt von einer Wochenbetthebamme begleiten.

Für Tage, wo du nah am Wasser bist, nutze Grapefruit, Bergamotte, Jasmin, Neroli, Vetiver und Rosengeranie.

Wenn du ätherische Öle im Wochenbett nutzen möchtest, eignet sich am besten die Nutzung im Diffuser/ Vernebler. Wenn du sie auf die Haut auftragen möchtest, eigen sich die Fußsohlen und der Rücken. Bei der Raumbeduftung achte darauf, dass dein Baby bis zum 3ten Monat nicht zeitgleich im Raum liegt und lüfte den Raum nach einer Stunde beduften wieder. Beginne sanft mit 1 Tropfen im Diffuser/ Vernebler und schaue, wie es dir und deinem Baby geht.

Für die Schwangerschaft und Stillzeit, sind ätherische Öle und Kräuter wertvoll, wenn die Anwendung sicher, sparsam und achtsam erfolgt. Noch sanfter geht es mit Hydrolaten, du kannst sie zur Hautpflege nutzen, sie sind so sanft, dass sie auch für Babys geeignet sind und sie können auch zur Raumbeduftung genutzt werden. Ich liebe Hydrolate, wenn du Hydrolate nutzen möchtest, achte darauf, dass sie kein Alkohol enthalten. Für mich sind Hydrolate die beste Möglichkeit für eine sichere Aromapflege im Säuglingsalter.

Ich hoffe dir hat dieser Blogbeitrag neue Erkenntnisse gebracht. Wenn du noch weitere Fragen hast, komm gern in meine Beratung, schreibe mir eine Nachricht und abonniere meine AromaNews. Ich freu mich, wenn ich dich begleiten darf.

Dufte Grüße

Isabel

Wichtige Information für dich: Alle Inhalte, die du auf meinem Blog ließt, dienen ausschließlich deiner Information um handlungsfähig zu sein. Diese Artikel ersetzen keine Konsultation beim Kinderarzt/ Facharzt oder Heilpraktiker.

Meine Produktempfehlungen zu diesem Beitrag:

Für Mama:

femme Sitzbad*

Lavendel Körperbutter bio*

Neroli Aromastick*

Narbenöl bio*

Rosenbalsam*

Blütentraum Körperbutter bio*

Straffung Körperbutter bio*

3 Winde Bauchmassageöl bio*

 

Für Baby:

Babywohl Brustbalsam*

Du kommst aus der Schweiz und möchtest gerne feeling Produkte über mich bestellen? Dann folge diesem Link: Feeling CH*

*Affiliatelink
Wenn du etwas über meine Shopseite (Affiliatelinks) einkaufst, bekomme ich eine Provision, welche meine Arbeit wertschätzt und mir hilft, auch weiterhin neben meinen kostenpflichtigen Angeboten, meinen kostenlosen Blog und Newsletter für dich zu schreiben. Vielen Dank, dass du mit deinem Einkauf, meine Arbeit unterstützt und ich somit weitern Familien helfen kann, natürlich gesund zu leben.